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Aktuelles

12.03.2026

Seminar „Hungarian Roots“ und Exkursion nach Basel im Sommersemester 2026

Im Rahmen des Semesterschwerpunkts „Hungarian Roots“ veranstaltet das Musikwissenschaftliche Institut der Robert Schumann Hochschule unter Leitung von Prof. Dr. Tobias Bleek im Sommersemester ein Seminar mit begleitender Exkursion nach Basel. Im Zentrum steht die Musik von drei bedeutenden ungarischen Komponisten: György Kurtág, György Ligeti und Béla Bartók.

Zur Veranstaltung

In der vielfältigen Landschaft der neuen Musik ist György Kurtág eine Ausnahmeerscheinung. Ab den späten 1950er Jahren entwickelte der ungarische Komponist und Kammermusiklehrer eine ganz eigene musikalische Sprache, die außerhalb seines Heimatlandes lange Zeit kaum bekannt war. Mittlerweile werden Kurtágs Werke weltweit gespielt und der 1926 geborene Musiker feierte im Februar mit der Uraufführung einer neuen Oper seinen 100. Geburtstag. 

Im Rahmen des Semesterschwerpunkts „Hungarian Roots“ werden wir uns in dieser besonderen Lehrveranstaltung mit dem musikalischen Schaffen Kurtágs und zwei seiner wichtigsten Bezugsfiguren beschäftigen – György Ligeti und Béla Bartók. Besondere Schwerpunkte liegen zum einen auf Fragen der Werkgenese, Analyse, Aufführungspraxis und Interpretation. Zum anderen soll gefragt werden, auf welche Weise die wechselvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts das Leben und Schaffen von Kurtág, Ligeti und Bartók geprägt hat. 

Zentraler Bestandteil der Lehrveranstaltung ist eine zweitägige Exkursion nach Basel. Dort besuchen wir eine Vorstellung von Kurtágs Oper „Fin de partie“ („Endspiel“) und haben die Möglichkeit, in der Paul Sacher Stiftung aufschlussreiche Quellenmaterialien aus den Sammlungen Kurtág, Ligeti und Bartók zu studieren. Außerdem sind zwei Konzert- bzw. Vortragsbesuche in Düsseldorf und Umgebung geplant.

Organisatorische Informationen

Wann?
Exkursion: Sontag, 14. Juni (Abfahrt in Düsseldorf gegen 8:30 Uhr) bis Montag, 15. Juni (Rückfahrt aus Basel am späten Nachmittag)

Seminar: dienstags 11–13 Uhr an folgenden Terminen: 14.4., 21.4., 5.5., 19.5., 2.6., 9.6., 23.6., 7.7.

Wer kann teilnehmen?
Die Exkursion richtet sich primär an Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge der RSH sowie an fortgeschrittene Bachelorstudierende HHU. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Anmeldung

Interessent*innen werden gebeten, sich möglichst rasch bei Anna Vöpel anzumelden (anna.voepel(at)rsh-duesseldorf.de). Sie erfahren dann, ob noch Plätze vorhanden sind.

Verbindliche Vorbesprechung

Ein erstes Kennenlernen sowie eine organisatorische Besprechung zu Themen und Kosten findet am Donnerstag, 9. April um 17:30 Uhr in Raum e_1.10 statt. Falls es Ihnen unmöglich sein sollte, den Termin wahrzunehmen, bitten wir vorab um Nachricht.

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung!

21.01.2026

Vortrag über Holocaust-Gedenken

Alexander Estis

Der deutsch-russisch-jüdische Schriftsteller Alexander Estis hält einen Vortrag über “Herausforderungen an ein Holocaust-Gedenken für Literatur und Künste in der Gegenwart” im Musikwissenschaftlichen Institut.

Zum Abschluss des Seminars “Komponieren nach Auschwitz: Erinnern, Gedenken, Verarbeiten” von Dr. Simon Kannenberg hält der deutsch-russisch-jüdische Schriftsteller Alexander Estis einen Vortrag über “Herausforderungen an ein Holocaust-Gedenken für Literatur und Künste in der Gegenwart”. Der in der Schweiz lebende Schriftsteller Estis arbeitet vor allem in literarischen Kleinformen; neben prosaischen, lyrischen und szenischen Minitaturen verfasst er auch Kolumnen und Essays für Zeitungen. Besonderes Kennzeichen seiner Arbeit ist die Verschmelzung von Satire und Ernst, von Essayistik und Belletristik, von prosaischer und metrischer Form sowie von Wort und Bild. 

2025 war Alexander Estis Stadtschreiber von Dresden. In dieser Funktion hielt er eine bundesweit beachtete Rede zum Gedenktag des 9. Novembers an der Stelle, wo bis 1938 die Dresdner Synagoge stand.

Termin: Donnerstag, 12.02.2025, 15 Uhr c.t., Raum: e_1.17/18 im Musikwissenschaftlichen Institut

Die Veranstaltung ist hochschulöffentlich.

03.11.2025

Neue PO 2025 für HHU-Studierende

Erstsemester im Ergänzungsfach B.A. Musikwissenschaft studieren ab Wintersemester 2025/2026 automatisch nach der neuen Prüfungsordnung 2025 und entsprechendem Modulhandbuch; höhere Studierende können, falls gewünscht, von der PO 2018 in die neue PO übertreten (gilt nur bei gleichzeitigem PO-Wechsel im Kernfach). 

Bei Fragen der Anrechenbarkeit kommen Sie gerne auf unsere Studienberatung zu. 

Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Fischerstraße 110, 40476 Düsseldorf
Fon: +49.211.49 18 -0 www.rsh-duesseldorf.de